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Dr.-Ing. Wolfgang Mühlschwein VBI




Büro für Baustatik und Bauphysik
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Projekt: Zinßer-Turm der Rhein-Main-Bank, Frankfurt

Zinßer-Turm

Zinßer-Turm nach dem Krieg
Abbruch Zinßer-Turm
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Am Anfang jeder erfolgreichen Bürogeschichte steht häufig ein großes Projekt. Der Neubau der Rhein-Main-Bank AG, Ecke Kaiserstraße-Gallusanlage, der 1950 begonnen wurde, war dieses Projekt. Dipl.-Ing. Georg Mühlschwein, unser Bürogründer, erfüllte statisch-konstruktive Aufgaben und leitete im Alter von 30 Jahren die Rohbauausführung. Seine selbständige Arbeit, die er unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg 1946 begann, fand hier einen ersten fachlichen Höhepunkt. Der Zinßer-Turm mit 12 Obergeschossen hatte seinen Namen nach Dr. Hugo Zinßer, Mitglied und späterer Vorsitzender des Vorstands, der in jener Zeit die treibende Kraft des Projektes war. Architekt war der Berliner UFA-Architekt Alfred Broesicke. Das Projekt wurde öffentlich diskutiert. „Die Wolkenkratzer erdrücken die wenigen, erhalten gebliebenen historischen Bauten Frankfurts“ stand 1954 in einer Ausgabe der „Internationalen Zeitschrift Friedenswacht“ unter einem Bild des Zinßer-Turmes. Er wurde dort als „monumentaler Neubau der Rhein-Main-Bank AG“ benannt.

Nutzung: Büro, Bank, Casino
Höhe: 48,27 m
Brutto-Rauminhalt: ca. 77.000 m³
Geschosse oberirdisch: 12 + Technikgeschoss
Geschosse unterirdisch: 1
Stahlbetonrippendecken (System Remy), d=21cm
Stahlbetonstützen
Stahlbetonwandscheiben
Einzel-, Streifen- und Plattenfundamente
Planungs- und Bauzeit: ca. 4 Jahre

Der Zinßer-Turm wurde 1996 als vorbereitende Maßnahme für den Gallileo abgebrochen. Die Abbruchstatik erstellte unser Büro. Wir überwachten auch die Durchführung der Abbrucharbeiten und die Sicherung der Nachbargebäude.

Projektleitung Abbruch: Dr.-Ing. Wolfgang Mühlschwein VBI

 
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